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ABS - Funktion und Erfahrungen

ABS - Funktion und Erfahrungen

producent: ABS Airbag

w magazynie: jest

brutto: 0.00 zł





Opis Produktu

Rund 95 % aller Lawinen mit Skifahrern oder Snowboardern werden von diesen selbst ausgelöst. Es kommt zu sogenannten Schneebrett- und Fliesslawinen. 50 % aller Lawinenopfer überstehen den Lawinenabgang unverschüttet, oder sind zumindest mit dem Kopf an der Oberfläche und können atmen. Nur wenige erleiden dabei tödliche Sturzverletzungen. Die meisten überleben die Lawine dauerhaft.

Die anderen 50 % sind bei Stillstand der Schneemassen total verschüttet, zumindest mit Kopf und Oberkörper im Schnee. Ca. 20 % erleiden tödliche Sturzverletzungen. Von den 80 % die bei Stillstand der Schneemassen noch leben haben ca. Dreiviertel (75%) die Atemwege fest mit Schnee verschlossen und / oder so starken Schneedruck auf dem Brustbereich, dass Sie nur noch sehr eingeschränkt atmen können.

Die Erfahrung zeigt, dass diese Lawinenopfer nur wenige Minuten überleben. Der angenommene maximale Grenzwert von 15 Minuten ist extrem optimistisch. Einviertel der Totalverschütteten haben freie Atemwege, einige sogar mit direktem Zugang nach außen und können atmen. Nur diese Lawinenopfer haben gute Chancen auf eine Lebendbergung durch Kameradenhilfe oder organisierte Rettung. Von allen Skifahrern und Snowboardern die von einer Lawine erfasst werden sind bei Stillstand der Schneemassen ca. ....(siehe Abbildung)

Eine ausführliche Statistik des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zu den Lawinenunfällen mit ABS Nutzung erfahren Sie hier:

http://www.abs-lawinenairbag.de/_doc.php?lang=de&dwid=25

Wer seine Verschüttung in Kauf nimmt,


  • Vergibt von vorneherein die größtmögliche Überlebenschance
  • Ist ausschließlich auf die Hilfe Anderer, Nichtverschütteter angewiesen
  • Riskiert zu wenigstens 60 % sein Leben.
  • Verschütteten-Suchgeräte, Schaufeln und Sonden können in keinem Fall die eigene Verschüttung verhindern. Es sind Bergegeräte, die allesamt eine Verschüttung voraussetzen um Sinn zu machen.

    Bergegeräte kann der Verschüttete selbst nicht anwenden. Außer dem Abstrahlen eines elektrischen Signals sind sie für ihn absolut nutzlos. Bergegeräte können aktiv nur von Nichtverschütteten eingesetzt werden.

    Bergemaßnahmen reduzieren die Totbergungsraten


  • Bei organisierten Rettungsmaßnahmen nur um ca. 3 %
  • Bei sofortiger, optimaler Kameradenhilfe nur um ca. 10 %
  • Die Gründe dieser dürftigen Bilanz sind so einfach wie unabänderlich:


  • Die durchschnittliche Verschüttungstiefe der Lawinenopfer beträgt ca. 1 Meter
  • Das Ausgraben aus dem meist hart gepresstem Lawinenschnee kann nur manuell mit Schaufeln erfolgen.
  • Selbst bei schneller Ortung reicht die Zeit für das Ausgraben und Wiederbeatmen des Lawinenopfers meist nicht aus.
  • Aktive Rettung aus der Sicht des Lawinenopfers ist ausschließlich die Verhinderung der eigenen Verschüttung!
  • Nur für den, der selbst seine eigene Verschüttung verhindern kann, wird das Restrisiko kalkulierbar.
  • Nur wer seine eigene Verschüttung verhindern kann, kann Anderen, Verschütteten helfen.
  • Aktive Rettung durch Verhinderung der eigenen Verschüttung ist nur mit dem ABS-Lawinenairbag möglich

    Atemwesten (Avalung) und Markierungsbälle (Avalancheball) können ebenfalls in keinem Fall die eigene Verschüttung verhindern. Die Atemweste braucht zudem zwei ganz entscheidende Voraussetzungen um wenigstens theoretisch für ein Lawinenopfer wirksam zu sein. Zum einen muss das Lawinenopfer auch nach dem Absturz mit den Schneemassen den Atemschlauch noch im Mund haben und zum anderen muss es freie Atemwege haben. Bei den Tests wurden Probanten lediglich in eine präparierte Höhle gesetzt, was mit der Situation nach einem Lawinenabsturz so gar nichts gemeinsam hat. Gravierender aber ist, dass rund ¾ aller verschütteten Lawinenopfer die Atemwege, Mund und Nase, mit Pressschnee fest verschlossen haben und deshalb weder mit Schlauch im Mund noch ohne ausreichend atmen können.

    In der Realität eines Lawinenabgangs wird aber vor allem der äußere Pressdruck der Schneemassen auf das Atemzentrum, den Thorax, des Verschütteten von Minute zu Minute immer stärker - und dadurch die mechanische Möglichkeit des Atmens geringer - so dass selbst die theoretischen Möglichkeiten der Atemweste für die meisten Verschütteten nur wenig Nutzen haben dürften.

    Der Markierungsball kann nur eine Ergänzung zum VS-Gerät sein, die eigentlich entscheidende Problematik der Verschüttung aber in keiner Weise reduzieren. Für ungeübte Helfer kann eine optische Ortungsmöglichkeit aber hilfreich sein.

    Nur mit viel Glück überleben die einen ...

    Eine Lawine besteht aus einzelnen Schneepartikeln. Diese unterkriechen jeden Körper mit größerer Oberfläche und drücken ihn durch die Rotation ihrer Fliessbewegung solange immer wieder an die Oberfläche, bis die Lawine langsamer wird. Rund die Hälfte aller Lawinenopfer wird aufgrund dieser Tatsache und durch Änderung der Lawinensturzbahn an die Oberfläche ausgespült.

    . . . die anderen kommen in der Lawine um.

    Anders sieht es für jene Opfer aus, die nicht ausgespült werden. Lässt die Fließgeschwindigkeit nach, verringern sich auch Rotation und Auftriebskraft und das Lawinenopfer kommt auf Grund der größeren Dichte und des geringeren Volumens nicht mehr an die Oberfläche. Es kommt zur meist tödlichen Verschüttung

    Mit ABS haben Sie 170 lt. mehr Volumen ...

    Einmal aktiviert, gleicht er sofort das Volumen und die Dichte des Opfers im Verhältnis zum ihn umgebenen Schnee aus.

    . . . und Sie sind in 2 Sekunden oben auf.

    Ähnlich einer Schwimmweste "schwimmt" das Lawinenopfer an der Oberfläche. Das zusätzliche Volumen der Airbags von 150 lt. ist auf trockenen Lockerschnee ausgelegt. Je dichter, nasser und schwerer der Schnee ist, desto geringer wäre das zusätzlich benötige Volumen. Ein Zurücksinken in die Schneemassen ist ausgeschlossen.

    Der ABS Airbag hat seine hohe Wirksamkeit in umfangreichen Tests bewiesen. Immer mehr Lawinenopfer verdanken ihm ihr Leben.

    Rucksack:

    ABS-Rucksäcke sind hochwertige Spezialanfertigungen der Firma Deuter. Beim Design sind professionelle Funktion, hochwertige Materialien und TÜV-konforme Verarbeitung die Grundlage. So haben alle ABS-Rucksäcke ein einheitliches Gurtgerüst, das auf die hohen Anforderungen bei einem Lawinenabgang ausgelegt ist. Die Reißwerte liegen durchschnittlich 4 x höher als bei herkömmlichen vergleichbaren Rucksäcken.

  • Das komplette ABS-System kann bei Bedarf – z.B. wenn ein Rucksack verschlissen ist – ausgebaut und in einen neuen ABS-Rucksack eingesetzt werden.

    Die Airbags:

    Aktiviert haben Sie ein Volumen von jeweils 85 lt., zusammen ca. 170 lt. Sie werden aus dem hochreißfestem, aber luftdurchlässigem Material der Autoairbags hergestellt und haben deshalb zusätzlich eine luftdichte Innenhülle.

    Das Füllsystem:

    Zur Airbagfüllung trägt das Gas aus der Flasche ca. nur ein Drittel bei. Durch die schnelle, aber genau regulierte Entspannung über Venturidüsen entsteht Unterdruck, der Umluft ansaugt. Ca. 2/3 der Füllung, rund 100 lt., werden angesaugt. Erst dadurch wird es möglich mit wenig Gas - ca. 75 Gramm - aus einer leichten, relativ kleinen Flasche diese große Füllmenge zu erzeugen.

  • Beide Airbags werden getrennt befüllt. Platzt ein Airbag, bleibt der andere in Funktion, über getrennte Ablassventile wird entleert.

    Die Auslösung:

    Das Anstechen der Gasflasche und damit die Aktivierung des Systems, erfolgt durch Druckluft. Dazu gibt es einen eigenen Auslösegriff, in dem sich eine Druckkapsel befindet. Wird der Auslösegriff an das System angedockt und mit einer Zugkraft von wenigstens 8 kg. gezogen, wird die Druckkapsel zerstört und die entstehende Druckluft löst automatisch die Gasflasche aus.

  • Die Praxistests wurden vom Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung, Davos durchgeführt, das auch in Computersimulation das Funktionsprinzip nachgewiesen hat.

  • Das ABS-System, Auslöseeinheit und Rucksäcke sind nach den PSA-Richtlinien 89/686 EWG vom TÜV-Productservice geprüft. Sie entsprechen diesen EU-Richtlinien und tragen sowohl die CE-Kennzeichnung als auch das TÜV-GS Zeichen (Geprüfte Sicherheit).

    Empfehlungen wichtiger Organisationen:

  • Deutscher Alpenverein e.V.

  • Die ABS-Rucksäcke haben heute einen Entwicklungsstand, der als ausgereift bezeichnet werden kann. Die einfache Handhabung und das geringe Zusatzgewicht von ca. 2 kg machen den ABS-Rucksack durchaus auch für Skitouren tauglich. Das Prinzip des ABS-Systems (Möglichkeiten des Verhinderns einer Totalverschüttung in Fließlawinen) ist erprobt. Gerade bei geführten Sektionsskitouren im Hochwinter und im steileren Gelände erscheint der Einsatz von ABS-Rucksäcken unter Berücksichtigung der jeweiligen Tourenverhältnisse als eine Möglichkeit der Verringerung des Risikos interessant.


  • Karl Schrag, Referat Bergsteigen

  • Österreichischer Alpenverein

    Die Wirkungsweise des Lawinenairbags ist bestechend. Er verhindert in vielen Fällen die Verschüttung! - und wer nicht verschüttet wird, überlebt in den allermeisten Fällen. Die grundsätzliche Überlegung gegenüber anderen Rettungsgeräten ist somit offensichtlich, denn selbst mit dem modernsten VS-Gerät kann ein Verschütteter nur piepsen, mit einem Markierungsball oder einer "Atemweste" nur darauf hoffen, dass andere, Nichtverschüttete, ihn rechtzeitig ausgraben. Das vielzitierte Restrisiko bei Touren abseits gesicherter Pisten sinkt durch das Lawinen-Airbag-System auf eine neue Größe.


  • Michael Larcher, Österreichischer Alpenverein Ausbilder

  • IKAR - Unterkommission für Lawinen

    Wenn ein Mensch von einer Lawine mitgerissen wird, hat er die besten Überlebenschancen, wenn er nicht vom Schnee begraben wird. Es gibt im Moment nur ein System, das ermöglicht nicht vom Schnee eingegraben zu werden: ABS-Ballon

    Das ABS-Lawinenairbag System wird von vielen Fachorganisationen empfohlen, unter anderem von:

  • IKAR –Internationale Organisation für Alpines Rettungswesen
  • Bayerische Bergwacht
  • Österreichische Bergrettung
  • Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit
  • Österreichischer Alpenverein
  • Deutscher Alpenverein



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